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NEU: Empfehlungen für die Verkürzung der Ausbildungszeit der Medizinischen Fachangestellten in Rheinland-Pfalz
Gemäß § 8 Abs. 1 und § 45 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes -BBiG- besteht in besonderen Fällen die Möglichkeit einer Ausbildungszeitverkürzung.
Der 10. Berufsbildungsausschuss der Landesärztekammer hat in seiner 3. Sitzung am 15.09.2007 die nachstehenden Empfehlungen - zuletzt geändert durch Beschluss des Berufsbildungsausschusses vom 07.02.2004 - beschlossen: (veröffentlicht im Ärzteblatt 3/2008)


I. Vor Abschluss des Ausbildungsvertrages

Keine Verkürzung:

a) ohne abgeschlossenen Vorberuf
b) fachverwandte Ausbildung unter 1 Jahr

Verkürzung um ½ Jahr:
fachverwandte Berufsausbildung von mindestens 1 Jahr ohne Abschluss

Verkürzung um höchstens 1 Jahr:
a) mit abgeschlossener Ausbildung in einem fachverwandten Vorberuf
b) Abiturienten/-innen
c) vom Arbeitsamt anerkannte Umschulungsmaßnahme
Die Beanspruchung des Leistungsbonusses nach § 45 Abs. 1 BBiG entfällt bei einer Verkürzung
der Ausbildungszeit von 1 Jahr im Vorhinein.


II. Nach Abschluss des Ausbildungsvertrages

Verkürzung um ½ Jahr durch Leistungsbonus
Bei einem Gesamtnotendurchschnitt des berufsbezogenen Unterrichts (Lernfelder 1-8)
von mindestens 2,0 im Zeugnis des 2. Ausbildungsjahres und keine Mängel in der Zwischenprüfung;
Die Beurteilung durch den ausbildenden Arzt muss ebenfalls mindestens
der Note 2,0 entsprechen.

Ihre Ansprechpartner



Herr Stefan Leidinger
Tel.: 0651 994759 - 14
E-Mail


Frau Monika Reichert
Tel.: 0651-99475916
E-Mail



Copyright | 2019 Bezirksärztekammer Trier. Letzte Aktualisierung: 15.05.2018
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